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11.10.2026
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Herbst 2026: Warnwesten, Reflektoren & Sicherheit

Autumn

VERKEHRSSICHERHEIT | HERBST 2026

Herbst auf Europas Straßen 2026 – Reflektoren, Sichtbarkeit und Sicherheit auf Reisen

Bunte Wälder, goldene Sonnenuntergänge und angenehm ruhige Reiseziele: Der Herbst gehört für viele Autofahrer zu den schönsten Jahreszeiten. Gleichzeitig bringen kürzere Tage, Nebel, Regen und nasse Straßen neue Herausforderungen mit sich. Besonders Fußgänger und Radfahrer werden bei schlechten Lichtverhältnissen häufig zu spät erkannt. Welche Rolle spielen Reflektoren? Wann ist eine Warnweste vorgeschrieben? Und worauf sollten Autofahrer bei einer Herbstreise durch Europa im Jahr 2026 achten?

Aktualisiert am 11.10.2026 Verkehrssicherheit Europa-Ratgeber

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Reflektierende Materialien verbessern die Sichtbarkeit von Fußgängern bei Dunkelheit erheblich.
  • In Deutschland muss in einem hier zugelassenen Pkw mindestens eine Warnweste mitgeführt werden.
  • In vielen europäischen Ländern gelten zusätzliche Vorschriften zum Tragen von Warnwesten bei Pannen.
  • Regen, Nebel und nasses Laub können den Bremsweg verlängern und die Fahrzeugkontrolle erschweren.
  • Vor einer Auslandsreise sollten die Verkehrsregeln und die vorgeschriebene Fahrzeugausstattung überprüft werden.
  • Eine sorgfältige Reiseplanung kann Stress reduzieren und die Sicherheit erhöhen.

1. Warum ist der Herbst im Straßenverkehr besonders anspruchsvoll?

Wenn die Tage kürzer werden, ändern sich die Bedingungen im Straßenverkehr spürbar. Viele Menschen fahren morgens im Dunkeln zur Arbeit und kehren am späten Nachmittag bereits in der Dämmerung nach Hause zurück.

Dazu kommen typische Herbsterscheinungen: dichter Nebel in den frühen Morgenstunden, plötzlich einsetzender Regen, rutschiges Laub und tief stehende Sonne.

Eine Straße, die bei trockenem Wetter völlig unproblematisch erscheint, kann bei Regen oder Nebel deutlich mehr Aufmerksamkeit erfordern.

Die häufigsten Gefahren im Herbst

  • Früh einsetzende Dunkelheit: Fußgänger und Radfahrer sind schwieriger zu erkennen.
  • Nebel: Die Sichtweite nimmt ab, Entfernungen lassen sich schlechter einschätzen.
  • Nasse Fahrbahnen: Der Bremsweg kann sich verlängern.
  • Feuchtes Laub: Besonders auf Landstraßen und in Kurven besteht Rutschgefahr.
  • Tief stehende Sonne: Blendung kann andere Verkehrsteilnehmer nahezu unsichtbar machen.
  • Spiegelungen: Scheinwerferlicht auf nassem Asphalt kann die Orientierung erschweren.
  • Temperaturschwankungen: In höheren Lagen ist bereits im Herbst mit Frost und Schnee zu rechnen.

Deshalb gilt: Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ist nicht automatisch eine sichere Geschwindigkeit. Entscheidend sind die tatsächliche Sicht, der Straßenzustand und die Verkehrssituation.

2. Wie verbessern Reflektoren die Sichtbarkeit von Fußgängern?

Stellen Sie sich eine unbeleuchtete Landstraße an einem regnerischen Oktoberabend vor. Ein Fußgänger trägt eine dunkle Jacke und geht am Fahrbahnrand entlang. Obwohl die Scheinwerfer eines herannahenden Autos eingeschaltet sind, kann die Person für den Fahrer nur schwer erkennbar sein.

Reflektierende Materialien können die Situation deutlich verbessern. Sie werfen einfallendes Licht, beispielsweise von Autoscheinwerfern, in Richtung der Lichtquelle zurück.

Dadurch hebt sich die Person besser von der dunklen Umgebung ab.

40 m Ohne Reflektoren

Beispielhafte Erkennungsentfernung einer dunkel gekleideten Person bei ungünstigen Lichtverhältnissen.

150+ m Mit Reflektoren

Mögliche Sichtweite bei geeigneten und richtig angebrachten reflektierenden Materialien.

Diese Entfernungen sind Orientierungswerte aus Verkehrssicherheitsinformationen. Sie sind keine garantierten Werte. Die tatsächliche Sichtbarkeit hängt unter anderem von Wetter, Beleuchtung, Position und Qualität der Reflektoren ab.

Warum können zusätzliche Meter Leben retten?

Ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h legt ungefähr 25 Meter pro Sekunde zurück.

Der Fahrer benötigt Zeit, um eine Gefahr wahrzunehmen, die Situation zu beurteilen und mit dem Bremsen zu beginnen. Erst danach kommt die eigentliche Bremsstrecke hinzu.

Wird ein Fußgänger frühzeitig erkannt, bleibt deutlich mehr Zeit für eine sichere Reaktion.

Wo sollten Reflektoren angebracht werden?

Besonders geeignet sind gut sichtbare Stellen an Armen, Beinen, Jacken, Rucksäcken und Schuhen.

Reflexbänder an Hand- oder Fußgelenken können durch die Bewegung zusätzlich auffallen. Wichtig ist, dass die reflektierenden Flächen nicht von einer Tasche oder der Kleidung verdeckt werden.

Wer regelmäßig im Dunkeln auf unbeleuchteten Wegen unterwegs ist, sollte größere reflektierende Flächen oder eine gut sichtbare Warnweste in Betracht ziehen.

3. Warnwestenpflicht in Deutschland 2026 – was schreibt das Gesetz vor?

In Deutschland besteht eine gesetzliche Pflicht, in bestimmten Kraftfahrzeugen eine Warnweste mitzuführen.

Gemäß § 53a der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) muss in jedem in Deutschland zugelassenen Pkw mindestens eine geeignete Warnweste vorhanden sein. Entsprechende Vorschriften gelten auch für Lastkraftwagen, Zugmaschinen und Busse.

Motorräder sind von dieser allgemeinen Mitführpflicht ausgenommen. Bei im Ausland zugelassenen Fahrzeugen sind die jeweiligen Regelungen zum internationalen Straßenverkehr zu berücksichtigen.

Wie viele Warnwesten muss man mitführen?

Für einen gewöhnlichen, in Deutschland zugelassenen Pkw genügt gesetzlich grundsätzlich eine Warnweste, unabhängig davon, wie viele Personen mitfahren.

Aus Sicherheitsgründen ist es jedoch sinnvoll, für jede Person eine eigene Warnweste bereitzuhalten.

Muss die Warnweste bei einer Panne getragen werden?

Anders als in einigen europäischen Nachbarländern besteht in Deutschland für private Autofahrer nicht in jeder Pannensituation eine allgemeine gesetzliche Pflicht, die Warnweste anzulegen.

Dennoch wird dringend empfohlen, eine Warnweste zu tragen, bevor man bei einer Panne oder einem Unfall aussteigt, insbesondere auf Autobahnen, bei Dunkelheit und schlechter Sicht.

Wichtig: Eine Warnweste sollte im Fahrzeuginnenraum griffbereit liegen. Wer sie erst aus dem Kofferraum holen muss, ist möglicherweise bereits ungeschützt dem Verkehr ausgesetzt.

Welche Warnwesten sind geeignet?

Warnwesten müssen den einschlägigen Anforderungen entsprechen. Als relevante Norm gilt insbesondere die EN ISO 20471. Auch nach der älteren, in den deutschen Vorschriften berücksichtigten Norm hergestellte Westen können zulässig sein.

Typische Warnwesten bestehen aus fluoreszierendem Material in Gelb, Orange oder Rot-Orange und besitzen reflektierende Streifen.

Welche Strafe droht ohne Warnweste?

Fehlt in einem entsprechend ausrüstungspflichtigen Fahrzeug die vorgeschriebene Warnweste, kann in Deutschland ein Verwarnungsgeld von 15 Euro fällig werden.

4. Warnwesten in Europa – welche Regeln gelten 2026?

Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte nicht davon ausgehen, dass überall dieselben Vorschriften gelten wie in Deutschland.

In verschiedenen Ländern wird zwischen der Pflicht, eine Warnweste im Fahrzeug mitzuführen, und der Pflicht, sie bei einer Panne oder einem Unfall tatsächlich zu tragen, unterschieden.

LandWichtige Hinweise
DeutschlandMindestens eine Warnweste ist in einem in Deutschland zugelassenen Pkw vorgeschrieben. Das Tragen wird bei Pannen dringend empfohlen.
ÖsterreichWarnweste und Warndreieck gehören zur vorgeschriebenen Ausstattung mehrspuriger Kraftfahrzeuge. Beim Verlassen des Fahrzeugs in bestimmten Pannensituationen besteht eine Tragepflicht.
TschechienBei einer Panne ist die vorgeschriebene Warnkleidung insbesondere beim Aufenthalt außerhalb des Fahrzeugs im Verkehrsbereich zu beachten.
SlowakeiFür Pannen und Notfälle gelten Regeln zur Verwendung reflektierender Sicherheitskleidung außerhalb des Fahrzeugs.
PolenFür dort zugelassene Pkw gelten besondere Anforderungen an Warndreieck und Feuerlöscher. Für ausländische Fahrzeuge können andere Mitführpflichten maßgeblich sein.
FrankreichWarnweste und Warndreieck gehören zur vorgeschriebenen Ausstattung. Beim Verlassen des Fahrzeugs in Gefahrensituationen sind die gesetzlichen Verhaltensregeln zu beachten.
ItalienAußerorts müssen Fahrer in bestimmten Pannensituationen eine Warnweste tragen. Auch für Personen, die ein Warndreieck aufstellen, gelten entsprechende Anforderungen.
SpanienSeit 2026 gilt für in Spanien zugelassene Fahrzeuge die neue vernetzte V16-Warnleuchte. Für Fahrzeuge im internationalen Verkehr bestehen Sonderregelungen.
Warnwesten und wichtige Besonderheiten in ausgewählten europäischen Ländern

Die Tabelle bietet eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine Prüfung der Vorschriften im jeweiligen Reiseland. Die Anforderungen können von Fahrzeugart, Zulassungsstaat und konkreter Pannensituation abhängen.

Warum sollte jeder Mitfahrer eine Warnweste haben?

Bei einer Autopanne auf einer viel befahrenen Straße kann es notwendig sein, dass mehrere Fahrzeuginsassen das Auto verlassen.

Eine Warnweste für jeden Reisenden verbessert die Sichtbarkeit und ermöglicht es, sich vor dem Aussteigen auf die Situation vorzubereiten.

Für Kinder sollten Warnwesten in einer passenden Größe mitgeführt werden.

5. Autopanne im Herbst – so verhalten Sie sich richtig

Eine Autopanne ist unangenehm. Bei Dunkelheit, starkem Regen oder Nebel kann sie jedoch schnell zu einer gefährlichen Situation werden.

Besonders auf Autobahnen ist die Absicherung entscheidend. Dabei hat der Schutz von Menschen immer Vorrang vor dem Fahrzeug.

  1. Fahrzeug sicher zum Stehen bringen: Wenn möglich, einen Parkplatz, eine Pannenbucht oder den Seitenstreifen erreichen.
  2. Warnblinkanlage einschalten: Andere Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf die Gefahr aufmerksam machen.
  3. Warnweste anlegen: Möglichst schon vor dem Verlassen des Fahrzeugs.
  4. Verkehr beobachten: Nicht unkontrolliert auf die Fahrbahn treten.
  5. Gefahrenstelle absichern: Warndreieck oder andere vorgeschriebene Warnmittel gemäß den örtlichen Regeln verwenden, sofern dies gefahrlos möglich ist.
  6. In Sicherheit bringen: Auf Autobahnen nach Möglichkeit hinter die Schutzplanke gehen und ausreichend Abstand zum Verkehr halten.
  7. Hilfe organisieren: Bei akuter Gefahr oder Verletzten die europaweite Notrufnummer 112 wählen.

Autopanne in Spanien: Neue V16-Regel seit Januar 2026

Seit dem 1. Januar 2026 ist in Spanien für dort zugelassene Fahrzeuge die vernetzte V16-Warnleuchte vorgeschrieben.

Sie ersetzt die traditionellen Warndreiecke für diese Fahrzeuge und soll das Warnen bei einer Panne vereinfachen.

Fahrzeuge, die im Ausland zugelassen sind und sich im internationalen Verkehr befinden, dürfen unter bestimmten Voraussetzungen weiterhin die nach internationalen Regeln anerkannten Warndreiecke verwenden.

Wer mit dem eigenen Auto nach Spanien reist, sollte sich vor der Abfahrt über die aktuellen Vorgaben der spanischen Verkehrsbehörde DGT informieren.

6. Kinder, Fußgänger und Radfahrer im Herbst schützen

Kinder auf dem Schulweg

Wenn es morgens noch dunkel ist, werden Kinder auf ihrem Weg zur Schule von Autofahrern möglicherweise später erkannt.

Reflektierende Schulranzen, Jacken und zusätzliche Reflexbänder können die Sichtbarkeit verbessern.

Eltern sollten darauf achten, dass die reflektierenden Flächen aus mehreren Richtungen sichtbar sind und nicht durch Kleidung oder Taschen verdeckt werden.

Ebenso wichtig ist es, Kindern das sichere Überqueren von Straßen und den richtigen Umgang mit Ampeln sowie Fußgängerüberwegen zu erklären.

Radfahrer im Straßenverkehr

Auch Radfahrer sind im Herbst besonders gefährdet. Gerade bei Regen können sie im Rückspiegel schwer zu erkennen sein.

Ein funktionierendes Fahrradlicht und die vorgeschriebenen Reflektoren gehören zur grundlegenden Sicherheitsausstattung.

Zusätzliche reflektierende Kleidung kann die Sichtbarkeit weiter verbessern, ersetzt aber nicht die vorgeschriebene Beleuchtung.

Fußgänger auf Landstraßen

Wer regelmäßig außerhalb geschlossener Ortschaften unterwegs ist, sollte besonders auf sichtbare Kleidung achten.

Reflektierende Armbänder, Westen oder Elemente an Schuhen und Rucksäcken können die Wahrscheinlichkeit erhöhen, rechtzeitig erkannt zu werden.

Sicherheitstipp: Prüfen Sie reflektierende Elemente regelmäßig auf Beschädigungen und Verschmutzungen. Auch hochwertige Reflektoren können ihre Wirkung verlieren, wenn sie verdeckt oder stark verschmutzt sind.

7. Das Auto auf Herbst und Winter vorbereiten

Ein technisch einwandfreies Fahrzeug ist eine wichtige Voraussetzung für eine sichere Fahrt.

Vor längeren Herbstreisen empfiehlt sich deshalb ein kurzer Fahrzeugcheck.

Reifen und Profiltiefe

Überprüfen Sie die Profiltiefe und den Reifendruck. Besonders auf nassen Straßen beeinflusst der Zustand der Reifen das Bremsverhalten und das Risiko von Aquaplaning.

In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht bei bestimmten winterlichen Straßenverhältnissen. Seit Oktober 2024 werden dabei grundsätzlich Reifen mit Alpine-Symbol benötigt; eine reine M+S-Kennzeichnung genügt für die Winterreifeneigenschaft nicht mehr.

Beleuchtung

Kontrollieren Sie Abblendlicht, Fernlicht, Bremslichter, Blinker und Nebelschlussleuchte.

Verschmutzte Scheinwerfer können die Ausleuchtung der Straße beeinträchtigen.

Scheibenwischer

Abgenutzte Scheibenwischer hinterlassen Schlieren und erschweren die Sicht bei Regen.

Verwenden Sie geeignete Scheibenwaschflüssigkeit und achten Sie auf saubere Scheiben.

Heizung und Belüftung

Ein funktionierendes Belüftungssystem hilft gegen beschlagene Scheiben. Überprüfen Sie die Heizungsfunktion sowie den Zustand des Innenraumfilters.

Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand

Fahren Sie bei Nässe und Nebel vorausschauend. Vergrößern Sie den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug und vermeiden Sie abrupte Lenk- oder Bremsmanöver.

Bei Nebel mit einer Sichtweite unter 50 Metern gilt in Deutschland eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Die Nebelschlussleuchte darf ebenfalls nur bei Sichtweiten unter 50 Metern verwendet werden.

8. Herbstreise durch Europa – was sollten Autofahrer beachten?

Der Herbst ist eine hervorragende Jahreszeit, um europäische Städte und Landschaften zu entdecken. Beliebte Reiseziele sind unter anderem Österreich, Tschechien, die Slowakei, Italien und Polen.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte jedoch die unterschiedlichen Verkehrsregeln und Mautsysteme berücksichtigen.

Österreich: Herbstfahrten in die Alpen

In Österreich können bereits im Oktober winterliche Straßenverhältnisse auftreten, insbesondere auf höher gelegenen Straßen.

Für Pkw bis 3,5 Tonnen gelten bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen zwischen dem 1. November und dem 15. April besondere Anforderungen an die Bereifung.

Bei der Reiseplanung sollten außerdem die österreichischen Autobahn- und Schnellstraßenmautgebühren berücksichtigt werden.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Gültigkeitszeiten und zur elektronischen Vignette finden Sie unter Vignetten für Österreich und weitere europäische Länder.

Tschechien: Herbstliche Nebelfelder und Autobahnen

In Tschechien ist besonders in ländlichen Gebieten mit Nebel und eingeschränkter Sicht zu rechnen.

Auf den meisten entsprechend gekennzeichneten Autobahnabschnitten benötigen Pkw bis 3,5 Tonnen eine gültige elektronische Vignette, sofern keine Ausnahme greift.

Prüfen Sie vor der Fahrt die Strecke, die geltenden Verkehrsregeln sowie die Anforderungen an die Winterausrüstung.

Slowakei: Sicherheit auf Gebirgsstraßen

Die Slowakei bietet im Herbst attraktive Reiseziele, beispielsweise die Hohe Tatra und zahlreiche Nationalparks.

Auf Bergstraßen sollten Autofahrer besonders vorsichtig fahren. Morgendlicher Frost, Nebel und nasse Kurven können die Straßenbedingungen verändern.

Auch hier sollten mögliche Vignettenpflichten vor der Reise überprüft werden.

Italien: Herbstreisen mit dem Auto

Italien ist auch außerhalb der Hauptreisezeit beliebt. In Norditalien und den Alpenregionen kann sich das Wetter im Herbst schnell ändern.

Viele italienische Autobahnen nutzen streckenabhängige Mautsysteme anstelle einer zeitbasierten Vignette.

Planen Sie genügend Pausen ein und beachten Sie örtliche Verkehrsregelungen, insbesondere Zufahrtsbeschränkungen in historischen Innenstädten.

Polen: Sicher unterwegs auf langen Strecken

Bei Reisen durch Polen können sich die Witterungsbedingungen regional stark unterscheiden.

Auf bestimmten Autobahnabschnitten werden streckenabhängige Gebühren erhoben. Eine allgemeine Pkw-Autobahnvignette nach österreichischem oder tschechischem Vorbild gibt es in Polen nicht.

Informieren Sie sich vor der Abfahrt über die jeweilige Strecke und die geltenden Bezahlmöglichkeiten.

GUT VORBEREITET DURCH EUROPA

Planen Sie Ihre Herbstreise rechtzeitig

Überprüfen Sie Wetter, Fahrzeugausstattung, Verkehrsregeln und mögliche Mautgebühren bereits vor der Abfahrt. So bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: eine sichere und entspannte Reise.

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9. Checkliste: Sicher in die Herbstreise starten

Bevor Sie eine längere Autofahrt antreten, sollten Sie die wichtigsten Punkte kontrollieren.

  • Beleuchtung und Scheinwerfer überprüfen.
  • Reifenprofil und Reifendruck kontrollieren.
  • Scheibenwischer und Wischwasser prüfen.
  • Warnwesten für alle Insassen bereithalten.
  • Warndreieck und Erste-Hilfe-Ausrüstung kontrollieren.
  • Pflichtausstattung der Reiseländer überprüfen.
  • Handy, Ladekabel und wichtige Telefonnummern mitnehmen.
  • Wettervorhersage und mögliche Straßensperrungen prüfen.
  • Ausreichende Pausen einplanen.
  • Versicherungsschutz und Pannenhilfe kontrollieren.
  • Mautgebühren und gegebenenfalls Vignetten prüfen.
  • Reflektierende Kleidung für Kinder vorbereiten.

10. Häufig gestellte Fragen zu Reflektoren und Warnwesten 2026

Ist eine Warnweste in Deutschland 2026 Pflicht?

Ja. In einem in Deutschland zugelassenen Pkw muss grundsätzlich mindestens eine geeignete Warnweste vorhanden sein. Bei gewerblichen Fahrzeugen können weitere Anforderungen gelten.

Wie viele Warnwesten sollte man im Auto haben?

Gesetzlich ist für einen gewöhnlichen, in Deutschland zugelassenen Pkw mindestens eine Warnweste vorgeschrieben. Aus Sicherheitsgründen empfiehlt es sich, für jeden Mitfahrer eine eigene Warnweste bereitzuhalten.

Muss man bei einer Panne in Deutschland eine Warnweste tragen?

Eine allgemeine Tragepflicht für private Autofahrer besteht nicht in jeder Pannensituation. Dennoch wird das Tragen dringend empfohlen, insbesondere auf Autobahnen und bei eingeschränkter Sicht.

Wie weit ist ein Fußgänger mit Reflektoren sichtbar?

Bei geeigneten Bedingungen kann ein Fußgänger mit reflektierenden Elementen bereits aus mehr als 150 Metern Entfernung erkannt werden. Die tatsächliche Sichtbarkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Sind Reflektoren für Fußgänger in Deutschland vorgeschrieben?

Für Fußgänger gibt es keine allgemeine gesetzliche Pflicht, jederzeit reflektierende Kleidung zu tragen. Bei Dunkelheit und schlechter Sicht sind Reflektoren jedoch ausdrücklich empfehlenswert.

Braucht man im Ausland mehr Warnwesten?

Die gesetzlichen Anforderungen unterscheiden sich je nach Land. Es ist ratsam, für alle Personen im Auto Warnwesten mitzuführen und die Vorschriften des jeweiligen Reiselands zu prüfen.

Braucht man in Spanien seit 2026 eine V16-Warnleuchte?

Für in Spanien zugelassene Fahrzeuge ist die vernetzte V16-Warnleuchte seit Januar 2026 vorgeschrieben. Für im Ausland zugelassene Fahrzeuge im internationalen Verkehr gelten besondere Regelungen.

Wann braucht man in Deutschland Winterreifen?

In Deutschland gilt eine situative Winterreifenpflicht. Sie greift bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte.

Was ist beim Autofahren im Herbst besonders wichtig?

Eine angepasste Geschwindigkeit, ausreichender Sicherheitsabstand, funktionierende Beleuchtung sowie erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Fußgängern und Radfahrern.

Sichtbar bleiben. Sicher ankommen.

Der Herbst bietet viele Möglichkeiten für schöne Reisen durch Europa. Gleichzeitig verlangen Dunkelheit, Nebel und nasse Straßen von allen Verkehrsteilnehmern besondere Aufmerksamkeit.

Reflektierende Kleidung, gut funktionierende Fahrzeugbeleuchtung und ein verantwortungsbewusster Fahrstil können dazu beitragen, gefährliche Situationen zu vermeiden.

Ganz gleich, ob Sie morgens zur Arbeit fahren, Ihre Kinder zur Schule bringen oder eine längere Reise durch mehrere europäische Länder planen: Denken Sie an Ihre eigene Sicherheit und die der anderen.

Denn eine sichere Reise beginnt lange vor dem Start des Motors.

Wissen für Fahrer

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